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Der "Literaturpark" Elsa Morante

Literaturparks können sowohl reale, als auch fiktive Orte sein, an denen der Autor gelebt hat oder die ihn zu seinen Werken inspiriert haben. An diesen Orten sollen die tatsächlichen und emotionalen Erlebnisse des Autors gepflegt werden, Neugier und Fantasie angeregt werden.
Im Jahre 1957 wird Elsa Morante der Buchpreis "Premio Strega" verliehen für den Roman "Arturos Insel", der auf dem Procida der unmittelbaren Nachkriegszeit spielt. Thema des Buches ist die Kindheit, ihre Unschuld und ihre Illusionen und wie beides mit dem Erwachsenwerden verloren geht. Für die Schriftstellerin war Procida Symbol der Unschuld. In den Seiten des Buches beschreibt Elsa Morante nicht allein die sonnig-stillen Landschaften Procidas mit ihrer realen oder imaginären Tierwelt, die Marina mit ihren schmalen Gässchen, den farbenfrohen Häusern, den auf Land gezogenen Booten und dem über die ganze Insel herrschenden Castello. Sie scheint hingegen auch von den Sitten und Bräuchen dieses Landes der tausendundeinen Traditionen fasziniert zu sein. Das, was Elsa Morante bezauberte, gibt es noch immer auf der Insel, einige Orte sind unverändert geblieben, einige Bräuche sind noch stark im Herzen der Procidaner verankert, und man wird immer wieder aufs Neue durch die Schönheit der Natur überrascht.

Gerade diese Elemente machen die Stärke des Parco Letterario "Arturos Insel" aus, der seinem selbst gesteckten Ziel, die Landschaften und Traditionen der Insel wieder zu entdecken, immer näher kommt, indem er die Gäste auf eine Reise in die Vergangenheit begleitet.

Im Rahmen des Parco Letterario wird jedes Jahr im September eine Kulturwoche veranstaltet während der unter anderem der renommierte Literaturpreis Elsa Morante verliehen wird.



 
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