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Die Insel und ihre Geschichte

Wie so viele Seeorte war auch Procida den Stürmen der Geschichte besonders ausgesetzt. Nach ersten frühen Besiedlungen durch Mykener (17.-15. Jhdt. v. Chr.), Griechen (8.-7.Jhdt. v. Chr.) und Römer (3.-4.Jhdt.) wird
die Insel jahrhundertelang Opfer gotischer, wandalischer und in späterer Zeit sarazenischer Raubzüge. Den Bewohnern bleibt nichts, als sich in die “Terra Murata”, ihr ummauertes Schutzdorf, zurückzuziehen.

Das Schicksal der Insel ist an das Neapels gebunden und so wechseln die Herren über die Insel mit den Herren der kampanischen Hautpstadt: mit den Normannen wird Procida im 12. Jahrhundert Feudalbesitz (und bleibt es bis 1744), es folgen das deutsche Reich mit den Hohenstaufen, das aragonische Königshaus, die spanische Krone, die österreichischen

Habsburger, die Bourbonen. Nach der Einigung Italiens im 19. Jahrhundert fängt die Blütezeit Procidas als maritimer Handelsposten an. 1868 wird der neue Hafen eingeweiht, 1875 die neue Werft, das Institut für Nautik gewinnt Bedeutung weit über das Regionale hinaus und bildet Schiffsbauer und Kapitäne aus. 1885 ist die Marina des kleinen Procida die viertgrößte des Landes. Bis heute ist Procida mehr als alle anderen Inseln des Golfes eine Insel der Seefahrer geblieben 



 
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